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475
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Nachdem die fränkischen
Eroberer das Moselland schon länger beherrschten, fällt Trier
als letzte römische Bastion. Ein Jahr später geht das Weströmische
Reich unter, das Mittelalter beginnt. Zell und seine Umgebung
gehören nun zum fränkischen Raum, den Chlodwig durch
Eroberungen nach Westen erweitert und zum fränkischen Reich
macht
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732/33
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Die aus dem
merowingischen Hochadel stammende Adela vermacht ihre Güter in
Kaimt dem Benediktinerinnenkloster in Pfalzel bei Trier
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782
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Ein gewisser Herolf
schenkt dem Kloster Lorsch einen Weinberg und Ackerland in Merl
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um
940
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Erste Erwähnung von
Weinbergen in Zell und Kaimt
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nach
1142
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Errichtung eines
Augustinerinnenklosters auf der Marienburg neben der
Mutterkirche für den Zeller Hamm
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um
1200
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Verlegung der
Mutterkirche und des Dekanatssitzes nach Zell
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1229
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Vollendung der
Stadtbefestigung von Zell, von der sich der Runde und der
viereckige Turm sowie Reste der Stadtmauer erhalten haben
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um
1285
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Gründung eines
Minoritenklosters und einer Lateinschule in Merl
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1339
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Zell wird
Verwaltungssitz eines kurtrierischen Oberamtes
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1460
- 1593
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Abhaltung zahlreicher
kurtrierischer Landtage in Zell, Blütezeit der Stadt
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1512
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Kaiser Maximilian
(1493 - 1519) übernachtet auf dem Weg zum Reichstag nach Trier
in der 1481 errichteten Kellerei und erhält als Gastgeschenk
ein Fass Zeller Wein
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1521
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Die Entführung des
Zeller Schultheissen Jakob Schienen, Vater des Trierer
Weihbischofs Nikolais Schienen, führt zur berühmten
"Sickingenfehde". Bei der Verteidigung Triers gegen
Sickingens Angriffe zeichneten sich die Zeller Soldaten
besonders aus: "He staiht ferm, wie en Celler us dem
Hamm" (Er steht fest wie ein Zeller aus dem Hamm)
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1535
- 1543
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Bau des Zeller
Schlosses als Nebenresidenz der Trierer Kurfürsten
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1632
und 1635
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Schwedische Truppen
erobern und plündern Zell
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1689
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Die Ortsbefestigung
von Zell und Merl und die Stadt werden im Zuge der
Reunionskriege Ludwigs XIV vollkommen zerstört
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1794
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Französische
Revolutionstruppen erobern das Rheinland. Der Trierische
Kurstaat löst sich auf. Mit dem Ende des Feudalismus wird
Adels-, Kloster- und Kirchenbesitz verstaatlicht und meist
versteigert. So kommen auch im Zeller Land gute Weinbergslagen
in private Hand
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1798
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Zell wird im Zuge
einer Verwaltungsreform Sitz der Kantonsverwaltung des Kantons
Zell
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1814
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Ende der
französischen Zeit. Zell wird 1816 preußische Kreisstadt
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1847 |
Preußenkönig
Friedrich Wilhelm IV hält Einkehr in Zell |
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1848
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Ein Großbrand
vernichtet 152 Häuser der Altstadt und macht so 900 Menschen
obdachlos
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1863
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Wird die
Lagebezeichnung "Zeller schwarze Katz" erstmalig
verwendet.
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1905
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Die Moseltalbahn,
"Saufbähnchen" genannt, wird fertiggestellt. Sie
fährt von Trier nach Bullay am rechten Moselufer entlang,
1964 wird die Strecke abgebaut.
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1950
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Kaimt wird wieder
eingemeindet und durch den Bau der Füßgängerbrücke an Zell
angebunden. (Bis dahin gab es nur die "Ponte" (Fähre)
zwischen Zell und Kaimt). Bau der Moselbrücke nach Kaimt und
Ausbau der B53 Richtung Koblenz.
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1969
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Auflösung des
Kreises Zell. Zell kommt zum Kreis Cochem-Zell, Traben-Trarbach
zum Kreis Wittlich-Bernkastel.
Merl wird wieder eingemeindet und der Barl als Wohn- und
Industriegebiet.erschlossen
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